Spananien 16

Sonntag, 14.Februar ValentinstagđŸ’©
FrĂŒh aus den Federn, konnten vor lauter Sturm sowieso nicht mehr schlafen, das Womo schaukelt seit Stunden. WĂ€hrend dem FrĂŒhstĂŒck dreht sich das Wetter wieder??? Wir fahren nach Girona! Da regnets dafĂŒr wieder wie die Sau, also kurzentschlossen nach Barcelona. Wetter & StadtmĂ€ssig die perfekte Entscheidung: strahlender Sonnenschein, gratis Parkplatz am Olympiastadion, lecker Ibericoschinkenbaguette, Luzi ist der Star der Rambla, tolle Altstadt aber bei der RĂŒckkehr nach unserer 13,7km Runde ans Wohnmobil wird schnell klar, dass Einbrecher zwar an unseren Innenriegeln der TĂŒr gescheitert sind, das Schloss aber im Eimer ist...naja. Jetzt haben wir aber keine Lust mehr in Barca zu ĂŒbernachten und kurven bis nach Villanova. Und da die SupermĂ€rkte in Spanien Sonntags doch geschlossen sind gibt's heut Linsen mit SpĂ€tzle und Bier aus dem SpĂ€ti-Valentinstag könnt schlimmer verlaufen đŸș
Montag, 15.Februar
Nach dem obligatorischen Strandspaziergang und PlĂ€uschchen mit anderen "Sunbirds" aus Ludwigsburg starten wir viel zu spĂ€t Richtung SĂŒden natĂŒrlich 😜, Richtung Valencia, auf der N340-sie wird uns jetzt bis nach Algeciras zur FĂ€hre leiten-durch Oliven-,Mandel-und Orangenhaine. Sonst gibts nur noch ein paar interessante Betonburgen am Meer und das Ebro Delta.
In Benicasim am schönen Gratisstellplatz mit Ver-&Entsorgung angekommen gibts unseren ersten spanischen AbendđŸ‡Ș🇾: Oliven und Tomaten als Fingerfood mit Olivenöl , danach dreierlei Tortilla de patata und orientalischen Couscous. Als Nachtisch die erste selbstgepflĂŒckte Orange .
P.S.: Ihr dĂŒrft hier gerne mal nen Kommentar abgeben âŹ‡ïž ist sogar erwĂŒnscht um zu erfahren wer hier ĂŒberhaupt mitliest đŸ‘đŸ»đŸ‘đŸ»đŸ‘đŸ»Â 
P.P.S: woran erkennt man die Touristen? 
An den kurzen Hosen & Tshirts, und woran die Spanier ? An den dicken Jacken und den WollmĂŒtzen😂😂😂

Dienstag, 16.Februar:
Auf zur Ziegenwiese !!! Heute steht die bisher lÀngste Etappe von 400km bis nach Canada de Gallego auf dem Plan.
Wir kĂŒrzen nach Valencia durchs  nicht allzu spannende Hinterland ĂŒber Elche und Murcia ab und Abends stehen wir auf der sonnigen "Wiese" zwischen ca 70 anderen Wohnmobilisten, meist deutscher Herkunft. Erstmal ein paar Starter, dann die Reste von gestern.
Mittwoch, 17.Februar
Ein sonniger Tag mit kaltem Wind auf der Ziegenwiese: Ausschlafen, FrĂŒhstĂŒcken, in der Sonne sitzen, lesen, stricken Strandspaziergang machen, in Crocs nen Hang runterfliegen, Paella mit frischem Tintenfisch, Gambas, Mies-und Herzmuscheln kochen, Fernseh schauen, Feierabend 
Donnerstag, 18.Februar:
Bei diesigem Wetter wollen wir heute weiter und durch europas einzige WĂŒste: die Sierra de Alhamilla. Im Gegensatz zu vor 4 Jahren, als wir hier schon einmal waren, ist jetzt das erste Drittel der WĂŒste komplett-so weit das Auge reicht-mit OlivenbĂ€umen bepflanzt-Wahnsinn & ist ja kein Wunder, wir essen ja jeden Abend nen Berg davon😝zum "Feierabendbier".
Aber der Rest der WĂŒste ist noch immer sehr wĂŒst und wunderschön. Bei Texas Hollywood wurden die ganzen Italowestern und andere gedreht, die KulissenstĂ€dte stehen immer noch.
Wieder an der KĂŒste angekommen gibts eine WĂŒste der anderen Art: soweit das Auge reicht FoliengewĂ€chshĂ€user-da vergeht einem der Appetit auf Tomaten 🍅🍅🍅
Ein StĂŒck weiter runter die Costa tropical stellen wir uns zu einem Haufen englischer Womos in Calahondas, viererlei Chorizos warten auf uns !!!
Freitag, 19.Februar:
Auf nach Marokko, treu diesem Motto entschleunigen wir bis Algeciras, gefĂŒhlt ein Kreisverkehr pro Kilometer. Aber wir schaffen es zu "Carlos" dem wĂ€rmstens empfohlenem FĂ€hrtickethĂ€ndler und erstehen in seinem BĂŒro unsere Papiere. Afrikanische VerhĂ€ltnisse schon im FĂ€hrhafen, totales Chaos und ewige Schlangen bis wirs dann irgendwann auf die FĂ€hre schaffen-hier ist natĂŒrlich kein Hund erlaubtđŸ‘ŽđŸ», im Gegensatz zum vorher beschriebenen hundefreundlichen Schiff-Luzi muss im Auto bleiben. 
Zur Überfahrt gibts nur soviel zu sagen: wenn alle anderen FĂ€hrverbindung fĂŒr die kommenden 2 Tage gecancelt wurden wegen schlecht Wetter dann nimm nie die letzte FĂ€hre die es noch versucht đŸ˜ČSeegang unglaublich, Fahrzeit 3 Stunden anstatt 1,5. Die arabischen Jungs am beten oder kotzen, eineinhalb Stunden Schlange schauckeln fĂŒr die Passkontrolle. Es war die Hölle. 
Danach Fahrzeugeinfuhr auf marrokanisch: Ein Zöllner je ca 8-10 Fahrzeuge die er um sich trapiert, dann schaut er mal hier und mal da nach keine Ahnung was, will Fahrzeugschein, internationalen Fahrzeugschein, Ausweise incl. Luzis, komische Kfz Deklarationen in dreifacher AusfĂŒhrung und schickt mich trotzdem noch zur Polizeistation, da er auf dem Einreisestempel meines Passes irgendeine Nummer nicht lesen kann, und irgendwann kommt er nach ausgiebieger Kontrolle zum Schluss, dass du jetzt einreisen darfst...
Gegessen haben wir nichts mehr, Seekrankheit, Stress und absolute ReizĂŒberflutungâžĄïžparken, pennen so gut wie möglich bei dem Unwetter mit Blitz und Donner...
Sonntagabend, 21.Februar:
Einmal Marokko und zurĂŒck Teil 2:
Tarifa, große DĂŒne, Stellplatz randvoller Surfer, Kiter, Longboarder, Windsurfer, 19 Grad warm☀, Sonne, 🌬superwindig !!!! 
Luzi vorallem aber auch wir genießen den Auslauf in dem Riesensandkasten und die Freiheit ohne Chaos auf dem spanischen Festland. Unser Hund grĂ€bt, rennt, stĂŒrmt und peest wie von der Tarantel gestochen-Luzi liebt SandstrĂ€nde, und dieser ist ja eh besonders groß, schön und unglaublich gelegen. Sturm ist zwar immernoch und der Saharastaub zusammen mit der salzigen Meerluft klebt in jeder Ritze-wir aber sind glĂŒcklich und zufrieden. Unser extra aufgesparter "Saharaereichtsekt" schmeckt auch hier top. Der Vollmondhimmel ist so vernebelt, fotografisch leider nicht festhaltbar aber gefĂŒhlte 25% dunkler durch die WĂŒstenverwehung. Mein Traumstellplatz: Meerblick auch aus momentan noch dritter Reihe, gemischtes, interessantes Volk, Hammerlocation und meist total irres Wetter, wir kennen Tarifa ja aus 2012, schon damals mein Lieblingssurfspot-damals waren wir an einigen-da hier jeden Tag, wetterabhĂ€ngig andere Surfr aktiv sind 
Montag, 22.Februar:
WĂ€hrend dem FrĂŒhstĂŒck ziehen wir erstmal in die erste Strandparkreihe um. Jetzt trennt unsere Behausung und den Strand nur noch der BĂŒrgersteig 🌮🌮
Mit Sebi versuchen wir via whatsapp, Internet und schließlich Telefon hinter unser Getriebeproblem zu steigen. Nach Ausbau des Reserverads aus dem Motorraum, rĂŒckt die Hardyscheibe des SchaltgestĂ€nges ins Visier-gut sieht das Gummiteil nicht aus, aber auch nicht schlecht. Das Ersatzrad zieht auf den FahrradtrĂ€ger am Heck um und morgen oder ĂŒbermorgen schauen wir uns das Teil mal an wenns warm ist-dann schaltet unser Wagen nĂ€mlich fast nicht mehr...
Mittags kommt die Sonne durch und wir erwandern bei 20 Grad die DĂŒne. Danach noch zum Hippiestrand-nicht viel los, nur 3 Wohnwagen, ein amerikanischer Schulbus und ein ausgebrannter 508 aus Berlin, H-Kennzeichen sind noch dran und angemeldet ist er auch ??
Vielmehr gibts nicht zu tun-frisches Brot holen wir vom nahen Campingplatz, den Gullideckel zur Entsorgung grab ich mit dem BW Klappspaten aus dem Sand. Denke den kennen nur wir...echte PionierarbeitđŸ’ȘđŸœ
So sieht in unseren Augen ĂŒberwintern aus-Sonnencreme ins Gesicht und in die Sonne gepflanzt, das Rauschen des Meeres in den Ohren und den Blick in die Ferne 🌞🌊đŸș🏄🚐🏖
Dienstag, 23.Februar:
🏄👀Surfspotter, sind wir schon seit Jahren, an den schönsten PlĂ€tzen am Meer sind immer Surfer, und wir schauen denen dann gerne beim sporteln zu. Heute ist es zwar relativ windstill, richtig warm und Blick bis Afrika , eher kein Surferwetter aber prinzipiell ist das die Tagesbeschreibung: Blick aufs Meer und in die Sonne. TagsĂŒber erst mit Tee, dann Wasser, abends mit gehortetem, kaltem Alpirsbacher Spezial-ein Genuss wĂ€hrend der englische Nachbar ordentlich den bröckeligen BĂŒrgersteig vor seinem Womo sauber fegt. Gut 16 Quadratmeter kuschelige WohnflĂ€che, bestes Wetter-was brauchts mehr ?

Mittwoch, 24. Februar:
Probefahrt, unsere Hardyscheibe ists nicht 😐, Unterfahrschutz abgebaut und Kupplung nachgestellt, bissle besser-entgĂŒltig kann man das erst nach einer Probefahrt morgen sagen, auf alle FĂ€lle ölt das Getriebe-muss aufgefĂŒllt werden. Soweit der stressige Teil, ansonsten gibts heut ausgiebiege SpaziergĂ€nge und lesen-Bill Bryson, Andrea hĂ€ckelt, wir sammeln Jackobsmuscheln...
Zum Abendessen gibts spanische Jacobos-Cordon blue und hne Fleisch, quasi panierter, gefĂŒllter Schinken 
Donnerstag, 25. Februar 
Es wird immer wĂ€rmer, heute wird in der Shorts oben ohne gesonnt-traumhaft. Abends gibts unseren berĂŒhmten Pfannenpizzaabend vom Gasgrill-ein Highlight bisher jeder Reise ! 
Unser Blick aus dem Bett bis Afrika ist jeden Abend von Neuem der Hammer aber heute sieht man Marokkos Willkommensberg besonders gut: Gott, Vaterland und König prangt da groß genug in arabischen Lettern um angeblich selbst aus dem Weltraum gelesen werden zu können...

Freitag, 26.Februar:
FrĂŒhstĂŒck mit alle Schnickschnack, dann Testfahrt mit neu eingestellter Kupplung zum einkaufen, große Mies- und ein Sack voll Scheidemuscheln-Yehaaaa!!!
Kommen 150km weit bis Mijas kurz hinter Marbella in der sĂŒdspanischen Überwintererhölle-riesen Platz, megaviele Wohnmobile, dahinter natĂŒrlich ein Golfplatz-hier wird jeder Quadratmeter GrĂŒnflĂ€che zum Golfplatz-der erste Ball knallt auch nach kurzem knapp neben den Wagen ! Also keine Profis hier-mein Schicksal 😜
Leider macht unser Getriebe zwar erst nach 100 anstatt nach 10 wie zuletzt, aber immernoch Theater. Morgen auf staubigen Straßen weiter gen Heimat, ab Montag zu Fiat-so lautet der Plan, der Getriebeölwechsel wird wohl doch von Nöten und mir fehlt bislang noch das Öl und der Imbuss 
Muscheln in Mijas
Samstag, 27.Februar
Auf zur Costa Calida-die warme KĂŒste und unsere LieblingskĂŒste in Spanien. Die 375 km klappen trotz unseren Kupplungsproblemen gut und Abends stehen wir am Sandstrand von Villaricos. Die durchquerte Costa del Sol ist einfach nicht unser Ding: Touristenburgen und GewĂ€chshĂ€user...zwar ein paar schöne Buchten, garantiert Womofrei, tolle Blicke auf die verschneite Sierra Nevada aber das wars dann auch.
Am Strand steht auch eine Wohnmobilsauna in Fassform, nebst Lkw mit SaunahÀusle und Riesenwhirlpool, alles aus Holz !

Sonntag, 28.Februar
Sonne-Ende
Montag, 29. Februar 
Vertrieben aus dem Palmenparadies: 
morgens gondeln wir entlang der KĂŒste bis kurz nach San Juan de los terreros-kupplungsbedingt geht eh nicht viel- altbekannter Ort, irre was hier innerhalb der vergangenen 3 Jahre gebaut wurde...kurz danach gehts an den Superduperpalmensandstrandstellplatz-fantastisch.
21 Grad im Schatten, kĂŒhles Bier, Sonnencreme, um 18 Uhr kommt die Polizei, im Gebirge hats wohl so geregnet und ???geschneit??? das die DĂ€mme eines Stausees zu bersten drohen-Zwangsumsiedlung auf den Zweibuchtenstellplatz la Carolina nen Kilometer weiter. Hier gibts auf alle FĂ€lle 2 Sachen: eine Wahnsinnsaussicht-allerdings ohne Palmen- und eine MegamĂŒckenplage 😐 kleine Tapasauswahl zum Abendessen, zubereitet wĂ€hrend dem Umzug. Im Panorama der Sonnenuntergang hinter unserem Wohnmobil-Blick aus dem Bett, quasi
Dienstag, 1.MĂ€rz
Traumwetter und Brezeln vom deutschen BĂ€cker !
Bettgeschichten
Bettgeschichten
Gute Nacht aus unserer Koje
Mittwoch, 2.MÀrz 

đŸŒŽđŸŒŽâ˜€ïžâ˜€ïžđŸ‘đŸ»đŸ‘đŸ»
Gambasmuschelntintenfischolivenpaprikazwiebelknoblauchvorspeise,
 danach gabs noch gegrillte Koteletts, Paprikas & Zwiebeln-Foto hab ich aber vergessen da im Moment des Gasgrillaufbaus die Policia unsere Palmenbucht rĂ€umte...eine Bucht weiter...kein Problem, neuer Landkreis 😂. So sind wir wenigstens auch mal mit voll aufgebautem Grill im Auto gefahren, eine neue Erfahrung und Luzi gefĂ€llts, tolles deutsch auch dieser "Polizeiverweis"...

Donnerstag, 3.MĂ€rz
Es ist tatsÀchlich faaast Badewetter, also Wetter ja aber Wasser noch bissle kalt...
Auf dem oberen Panoramabild unser aktueller Stellplatz Playa Carolina inmitten der 2 Buchten, mittig hinten unser Womo zu sehen, rechts die Stadt Aguilas; unteres Panorama aus dem Wasser hoch mit Sicht zum Stellplatz.
Freitag, 4.MĂ€rz
Die OsterrĂŒckreisewelle schlĂ€gt zu: es wird immer voller hier in der wĂ€rmsten Ecke Spaniens...Durchreiseverkehr wie eine Welle-Ostern wollen wohl die meisten Zuhause sein und so kommt alles von SĂŒden, Portugal & Marokko nach...wahnsinnig viel Schweden gesellen sich zu uns, den Franzosen, Schweizer Möchtegernoverlandern, HollĂ€ndern, EnglĂ€ndern bzw. Schotten, ein paar Tschechen und vereinzelten Spaniern und ein Österreicher.
"Unser" HollĂ€nder stimmt auf alle FĂ€lle pĂŒnktlich um 16 Uhr den Ølwechsel an, auf hollĂ€ndisch Bierzeit. Das passt nach der Megahitze heut, wir mĂŒssen die Mittagshitze meiden sonst verbrennt man total-jammern auf hohem Niveau

Schön wĂ€ren viel mehr Kommentare, können die zwar aktuell von unterwegs nicht kommentierenđŸ˜Č aber wĂŒrden uns sehr darĂŒber freuen, eure Luzi, Andy & Steini


Er kocht-sie isst😜
Er kocht-sie isst😜
Samstag, 5.MĂ€rz
Wir sind sooooo langweilig und bleiben weiterhin am Playa Carolina, Großeinkauf im Mercadona in Agilas und zurĂŒck, frischer Fisch wird heute gegrillt und rießige Riesengarnelen, wegen am Nachmittag aufkommenden brutalem Wind aber nur auf dem GasgrillđŸ˜¶, der Sand knirscht in jeder Ritze.

2 Buchten-la Carolina
2 Buchten-la Carolina
Sonntag, 6.MĂ€rz
BrezelfrĂŒhstĂŒck, Monsterhitze-fast nicht zum aushalten-, dritter Berg der Umgebung bestiegen, morgen gehts weiter, wir haben alles gesehen. Heute Nacht wurden anscheinend einige Womoreifen Opfer von Messerstechern, wundert uns nicht, hier ist es einfach zuviel, in unserer Bucht sind im Schnitt etwa 70 Fahrzeuge, in der Palmenbucht und in entgegengesetzte Richtung am Strand vielleicht je 30. Am wilden Stellplatz am Hafen in Agilas stehen locker nochmal soviele und hinter Agilas soll es nochmal 2 Buchten voller Campingcars geben. Viele Campen richtig mit obligatorischer SatschĂŒsseln(wofĂŒr??? Das schönste am Urlaub ist endlich mal kein Fernseh), StĂŒhlen, Tischen, Grills &&& das ist vielen Spaniern ein Dorn im Auge. Andererseits fĂ€hrt die Polizei mehrfach tĂ€glich Streife zur Sicherheit und der lokale Handel wird von den locker 400 Überwinterern auch profitieren-schwierig. Wie auch immer-wir sind zufrieden & pappsatt zum traumhaften Sommeruntergang hinter den Bergen der Alhamilla, was will man mehr...
Luzishake
Luzishake
Montag, 7.MĂ€rz
Den ersten Regen des Jahres-an der Costa Calida-nutzen wir zur Weiterfahrt durch die Berge bis nach Calnegre bei Mazzaron zur Ziegenwiese zurĂŒck. Hier stehen wir wieder in erster Reihe zum Meer, tröpfelt sowieso nur noch bissle, draußen auf dem Meer ist ein großes Kriegsschiff am kreuzen
BildqualitĂ€t đŸ‘ŽđŸ»
BildqualitĂ€t đŸ‘ŽđŸ»
Zwar nicht grĂŒn...
Zwar nicht grĂŒn...
Dienstag,8.MĂ€rz
Alles voller Calwer hier ! Insgesamt 3 Wohnmobile von ca 40 sind mit CW gesegnetđŸ˜¶đŸ˜¶đŸ˜¶. 
Die Fotos zeigen den Alltag hier: 
o.r.: die deutsche BÀckersfrau verkauft aus dem Kastenwagen heraus Brot(dankedanke). 
o.l.: die wilden Katzen hier-ca.8 StĂŒck-werden von Allen hier versorgt.
u.l.: noch nicht gesehen aber ein Wohnmobilist verdient sich hier wohl was dazu indem er halbe HĂ€hnchen verkauft-vorallem mit KĂŒhlkoffer!!!-
u.r.: wir parken ganz genĂŒsslich in der Mitte und lassen das "Wiesnleben" auf uns wirken 

Die nĂ€chsten 3 Tage gibts jetzt Chilli, unser Riesentopf hat grad so gereicht😳
Womos
Womos
Auch heisse Karren gibts hier wieder: quasi einem Zirkuswagen nachempfundener, nagelneuer und recht luxuriös ausgestatteter AnhÀnger, Overlanderlkw Iveco und Calwer in Absetzkabinenoverlander...
Luzi pennt
Luzi pennt
Mittwoch, 9.MĂ€rz
Morgen gibts Sturm laut Wetterbericht, heute Mittag fÀngts an zu winden.
Donnerstag, 10.MĂ€rz
Nicht viel passiert 
Tagefliessendahin:
Hier passiert eigentlich nichts, wir geben uns der Sonne preis, lesen viel, kochen und genießen das Nichtstun und das Treiben um uns herum. 
Interessante GefÀhrte wie der 1971er hollÀndische Hanomag-Henschel Euro Pullmann WohnanhÀngerlkw oder das englische "Romahome" sind auf dem wochenendrandvollen Platz. Auch ein baugleicher Hymer wie unserer gesellt sich aus England zu uns.
Einkaufen im kleinen Ort Calnegre gestalltet sich besonders beim Metzger als interessant, alles wird frisch gesĂ€belt wie zB unsere Koteletts oder den Damen vor mir ihr Hack- bzw. Gulaschfleisch...und das dauert, eingebaut mit einem PlĂ€uschchen gefĂŒhlte Ewigkeiten-zudem in GebĂ€rdensprache bestellt. Aber wir haben es ja nicht eilig und die eine oder andere Bestellfloskel schnappt man so auch auf. 
Im örtlichen Tierzubehörladen sind heute auch neue Schweine eingetroffen-ca. 30cm lang und kohlrabenschwarz, sollten unbedingt eins mitnehmen meint Andrea😂, denke aber Luzi wĂ€r das nicht ganz so Recht.
Achso: die EnglĂ€nder saufen, Samstag, seit morgens um elf Uhr, Mittagessen gibts die angepriesenen Halben HĂ€hnchen ausm Backofen und danach gibts dann schon Gitarrensingsang😐. Wohlgemerkt keine jungen Leute sondern Senioren!
Ansonsten ist der Platz am Samstagabend GrillgeruchgeschwĂ€ngert, natĂŒrlich auch von Uns ! 😜
Montag, 14.MĂ€rz
Wetter solala-das bedeutet Fahrtag, also gehts die 400 Kilometer nach Benicasim retour.
Dienstag,15.MĂ€rz:
Auf Empfehlung fahren wir bei sowieso trĂŒben Wetter bisschen weiter nach Oropesa: Toller asphaltierter, ebener Parkplatz am Meer, nett bepflanzt, einige Womos, rechts entlang gehts auf einem gepflegten Steg kilometerweit in den Ort, linkerhand ins Naturschutzgebiet-toll ! Luzi kriegt heut reichlich Auslauf !
Zum Nachmittag kommt passend die Sonne wieder raus, hier bleiben wir morgen auch noch und mĂŒssen auf dem Heimweg halt mehr Gas geben 😜
Beim Erkunden der Umgebung wird klar hier sind wir quasi in einer nie bezogenen Trabantenstadt-Straßen, Wohnkomplexe, FußgĂ€ngeralleen, Ladenstraßen-alles leer, Strommasten stehen mitten in der Straße-werden ja sowieso nicht benutzt..
Alles leer hier
Alles leer hier
Donnerstag, 17.MĂ€rz
Der Heimweg geht heute bis Cunit kurz vor Barcelona, an der Strandpromenade finden wir Platz fĂŒr die Nacht nebst mehreren französischen Nachbarn. 
Ansonsten hab ich heute das ZĂŒndschloß aus Versehen kaputt gemacht und eine unserer angeschraubten Blechradkappen ist an einem Speedbraker in einen LKW der entgegen kam gekracht-den hats wohl nicht gejuckt, ist weitergerast. 
Am Stellplatz wird die geborgene Frisbee wieder einigermaßen flachgedĂ€ngelt-schick ist anders😳
Weiter gehts unter Frankreich 😜

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Kommentare: 8
  • #1

    Micha (Dienstag, 16 Februar 2016 19:10)

    Cool, Benicasim war ich vor vielen Jahren auch mal... :-)

  • #2

    Gesine (Donnerstag, 18 Februar 2016 16:15)

    Schöner Bericht! Bin ein bisschen neidisch! Viel Spaß, Sonne, lecker Essen und keine weiteren negativen Erfahrungen mit Einbrechern!

  • #3

    Jochen F Punkt (Donnerstag, 18 Februar 2016 16:18)

    Ich lese mit

  • #4

    Nico (Donnerstag, 18 Februar 2016 16:22)

    Cool, danke fĂŒr die Einblicke in Eure Reise. Echt tolle Gegend.
    Ich habe auch mal nen Blog meiner letzten beiden Wanderabenteuer geschrieben. Die zeige ich Euch aber, wenn Ihr zurĂŒck seid. Jetzt lese ich erstmal auf Eurer Seite weiter.
    GrĂŒĂŸe!

  • #5

    Martina (Sonntag, 21 Februar 2016 09:22)

    Ich schnĂŒffel hier auch ab und zu rum ;-)

  • #6

    Elvis (Dienstag, 23 Februar 2016 20:58)

    Hey ihr Lieben,
    ...und es kommt immer anders als geplant! Habt noch ne tolle Zeit, viel Sonne und nette Menschen um euch rum!
    :*

  • #7

    Inge (Mittwoch, 24 Februar 2016 20:21)

    Wow, ist ganz toll, Euer Reisebericht. Macht Spass, das mit zu erleben, sozusagen. Viel Freude noch Euch drei Lieben.

  • #8

    Bobo (Freitag, 04 MĂ€rz 2016 12:45)

    Baadewetter? Hier ist gerade Rausgehvermeidungswetter... Besteht aber wieder Hoffnung, da man immerhin den FrĂŒhling bereits erahnen kann.
    By the way: Coole Seite!
    Lasst's Euch noch gut gehen,
    GrĂŒĂŸe
    Bobo

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