Gotland-Schweden 19

Seit heute heißt der Tagebuchreiter Nordspanien oder Gotland😜 
Wir sind noch am diskutieren. Frankreich und Spanien waren wir ja erst und im Hochsommer- bietet sich Schweden eigentlich an. Auch sind wir seit unserer Nordkapreise Skandinavien Fans. Es wĂ€re eigentlich Zeit fĂŒr Gotland.
Nur mit surfen ist dann nichts...dafĂŒr eher wandern...mal sehen.
Update Juni: 
Inzwischen ist Gotland gebucht-FĂ€hre geht am 1.August von Rostock nach TrĂ€lleborg, dann weiter nach Oskarshafen, Überfahrt nach Visby und am 3.September wieder zurĂŒck nach Rostock.
Heute kamen die ReisefĂŒhrer, wird sind gespannt!
Gas voll
Gas voll
Am Montag gehts endlich los, gegen Mittag Abfahrt in WĂŒrzbach, nach 1,4 Kilometern bricht die Tachowelle nach nur 302904 gelaufenen km, Download einer Tach App dauert keine 1,4 Kilometer-Problem erledigt. Reparatur nach RĂŒckkehr.
Wir mĂŒssen noch einiges erledigen, Bank -wir reisen erstmals komplett Bargeldfrei da in Schweden quasi sowieso keins mehr akzeptiert wird- Post, Gasflaschen &&& faktisch auf die Autobahn gehts um 14 Uhr, runter um 16:30 unsere  angestrebte „Feierabendzeit“.
Stellplatz in Garstadt am Main. Super, gratis mit allem außer Strom-brauchen wir eh nicht. Danke
Dienstag ĂŒber den ThĂŒringer Wald, Erfurt, Getreidefelder nach Magdeburg. Parkplatz am Schiffshebewerk soll unser Nachtplatz werden. Wir stehen zwischen 2 Seen, der Elbe, dem kreuzenden Kanal und viel GrĂŒn. 
Main mit viel Verkehr
Main mit viel Verkehr
Pfeffi wies sich gehört hier 😂
Pfeffi wies sich gehört hier 😂
Wasserkreuzung Magdeburg
Wasserkreuzung Magdeburg
Auf dem Foto ganz rechts unser Wohnmobil vor den 2 Stauseen, Hebewerk links daneben, leicht rechts ĂŒber Luzi im Hintergrund die WasserbrĂŒcke vom Kanal ĂŒber die Elbe, endet ganz links im Bild. Wer hier von der Elbe oder vom orthogonal verlaufenden Kanal abbiegen will fĂ€hrt in die Schleuse oder ins Schiffshebewerk. Ganz schön große Kreuzung-Wahnsinn 
Parkplatz im Hafen von Rostock
Parkplatz im Hafen von Rostock
Die Elbe entlang durchs Jerichower- und Havelland  wollen wir heute nach Rostock, unserem FÀhrhafen am Donnerstag Mittag.
Wunderschön durch Alleen und WĂ€lder, dann die Mecklenburgische Seenplatte, Rostock auch ganz toll. Altstadt klasse, tierisch viel los, am Hafenbecken gĂŒnstig geparkt, Fischbrötchen fĂŒrs Abendessen, Stellplatz außerhalb direkt am Wasser-was will man mehr? Wir heute nichts mehr. Morgen erledigen wir die letzten EinkĂ€ufe, volltanken und um 15 Uhr auf die FĂ€hre. 
Ankunft in Trelleborg ist kurz vor 22 Uhr. Wir freuen uns auf die FĂ€hrpassage.
Wohnmobilleben gaaaanz entspannt
Wohnmobilleben gaaaanz entspannt
An Bord ist die Aussicht klasse, eine Aida in WarnemĂŒnde und massig andere Schiffe, an Deck gegessen und getrunken-schon eine halbe Stunde rum von 6...es ist sehr langweilig...der Hundeaufenthaltsraum zu kĂŒhl klimatisiert...und die Freizeitgestaltung ist auch sehr eingeschrĂ€nkt bei einem Bordrestaurant fĂŒr Hunde gesperrt, einem Aufenthaltsraum fĂŒr Hunde gesperrt und einem Duty-free Shop.
Nach ewiger Grenzkontrolle, gleichzeitig wurden 4 FĂ€hren abgefertigt- und noch 14 Kilometer Fahrt sind wir um 22:45 endlich an unserem Stellplatz am Meer. Hinter der kleinen DĂŒne soll das Wasser sein, zu dunkel, Feierabend-reisen ist anstrengend und morgen ist auch noch ein Tag 
Freitag, 2.August, unser erster Tag in Schweden.
Entlang der der SandstrandkĂŒstebund durch die Kornkammer Schwedens dĂŒsen wir erstmal nach Ystadt. Schön mit FachwerkhĂ€usern und jede Menge Touristen, aber schwedisch ruhig. Alles ist hier gefĂŒhlt ruhiger, es gibt kaum Ampeln, obwohl relativ viel Verkehr, superordentlich alles, alte HĂ€uschen ĂŒberall-toll.
Wir besichtigen auch noch den grĂ¶ĂŸten Steinkreis in Schiffform Schwedens, sowie das Königsgrab. Dann gehts durch Apfelbaumplantagen nach Åhus mit Stellplatz am berĂŒhmten Sandstrand.
Sandstrand bei Trelleborg
Sandstrand bei Trelleborg
FischrÀucherei in KÄseberga
FischrÀucherei in KÄseberga
Stein“Schiff“
Stein“Schiff“
Schwedischer Wald um uns am Strand von Åhus
Schwedischer Wald um uns am Strand von Åhus
Åhus
Åhus
Fotogen !!!
Fotogen !!!
So idyllisch unser Stellplatz am Meer auch ist, wir mĂŒssen Montag Morgen kurz nach 5Uhr morgens in Oskarshafen sein um unsere FĂ€hre nach Gotland zu bekommen. Also faktisch Sonntag Abend.
Weiter gehts ĂŒber die sehr chillige schwedische Autobahn mit Kreuzungen und vergleichsweise wenig Verkehr.
Wir besichtigen Karlskrona, eine FestivitÀt bereichert das recht langweilige StÀdtchen, gebaut auf 33 Inseln oder SchÀren.
Ein Wolkenbruch sondergleichen beendet den Stadtrundgang, auch die Autobahnfahrt muss wegen Überflutung kurz ruhen.
Bis Kalmar kommt die Sonne wieder raus und so wird im Hafen mit Blick auf Åland genĂ€chtigt.

Stellplatz im Hafen von Kalmar
Stellplatz im Hafen von Kalmar
In Karlskrona đŸ”»đŸ”ș
In Karlskrona đŸ”»đŸ”ș
Abends besichtigen wir noch die tolle Burg, nach dem FrĂŒhstĂŒck weiter auf einen Platz mit Blick auf die BrĂŒcke nach Öland.
Kalmar Slot
Kalmar Slot
Die ÖlandbrĂŒcke
Die ÖlandbrĂŒcke
Nachmittags gehts dann nach Oskarshamn, unserem zweiten FĂ€hrhafen. Unglaublich tolle SchĂ€renkĂŒste !
In den SchÀren...
In den SchÀren...
...bei Oskarshamn
...bei Oskarshamn
Der Ort selber bietet nichts außer dem FĂ€hrhafen, zwei ĂŒberteuerten WohnmobilstellplĂ€tzen, gĂ€hnender Leere und Architektur einer typisch nordischen Industriestadt
Luzi will nicht ins Wasser
Luzi will nicht ins Wasser
Noch die Anekdote zur Nacht: wenn wir dann das erste mal die gestrickten Socken anziehen kommen die Schweden im Badeanzug angefahren zum schwimmen-Spanier wĂŒrden PelzmĂ€ntel tragen...
Einchecken vor 5 Uhr....
Alle hauen sich diese riesigen Shrimpsandwiches fĂŒr 17€ zum FrĂŒhstĂŒck rein...
Kautabakautomaten und Sonnenaufgang an Deck...
Visby-Gotland
Eine mittelalterliche Stadt: den ganzen Sommer sind Autos verpönt um den mittelalterlichen Charakter zu unterstreichen, innerhalb der 3,5 Kilometer langen und vollstĂ€ndig erhaltenen Stadtmauer lebt man das Mittelalter-vorallem in der ersten Augustwoche: das grĂ¶ĂŸte Mittelalterspektakel Europas. Wir wussten das und sind deshalb auch hier, obwohl wir uns eigentlich nicht fĂŒr solche Veranstaltungen interessieren. Und doch-sehr lustig, denn viele sind hier originalgetreu gekleidet und das passt natĂŒrlich wie die Faust aufs Auge in diesem Ambiente.
Nach der morgendlichen Ankunft besichtigen wir die noch(2 Kreuzfahrtschiffe warten schon im Hafen) recht ruhige Stadt, dann erst mal Mittagsschlaf nach der fast nĂ€chtlichen Überfahrt in der sehr gemĂŒtlichen Haustierlounge mit supervielen anderen Hunden und einer Katze. Es war wirklich lustig zwischen den ganzen Viechern !
Auf unserem Stellplatz in Visby ists erstaunlich ruhig-dafĂŒr ist Gotland ja berĂŒhmt, das Entschleunigen-obwohl alleine auf unserer FĂ€hre weit ĂŒber 70 Wohnmobile anlandeten. Vielleicht liegt das zum Teil auch an der fĂŒr uns neuen 4-Meter Regel. Soll heißen 4 Meter Sicherheitsabstand zum nĂ€chsten Fahrzeug beim Parken-komfortabel 
4 Meter Regel
4 Meter Regel
Abends schauen wir uns das mittelalterliche GetĂŒmmel an, zumindest sind weniger Passanten normal gekleidet als in GewĂ€ndern und auch im Zeltlager, einigen Lokalen &&& wird das hier krĂ€ftig gelebt. StadtauswĂ€rts liegt eine große Zeltstadt zum ĂŒbernachten in der Stadt ist die „Fressmeile“ mit allerlei grob gebratenem Fleisch auf offenen Feuern. Allerdings gibts auch Coca-Cola-zwar mit mittelalterlichem Logo- trotzdem irgendwie fehl am Platz. Auch haben sehr viele MĂ€gde, Bauern etc. natĂŒrlich immer ihre mittelalterlichen Handys am Ohr. Allemal sehr interessant und fĂŒr Montag Abend ganz besonders.
Dienstag starten wir unsere Rundreise gen Norden, im Uhrzeigersinn wollen wir einmal drumrum. 
Erster Stop am KrÀutergarten mit Cafe am Meer. Es gibt allerlei biologische Produkte und eine herrliche Aussicht.
Ein ausgestorbenes Fischereimuseum mit Baum fĂŒr angeschwemmte Schuhe. Absolute Ruhe 
Lickershamn, vermeintliche Stadt am berĂŒhmten Jungfrauen Kalkfelsen. Felsen heißen hier Rauke und sind aus Kalkstein, in diesem Falle der höchste Gotlands mit 12? Metern. 
Die Stadt besteht aus dem Schotterweg am Hafen, den FischerhĂŒtten -in einer ist die FischrĂ€ucherei mit ca 2 qm KundenflĂ€che und daraus resultierender Schlange bis auf die Straße- einem Cafe und weit verstreuten, kleinen WohnhĂ€usern in der Natur-erkenntlich an den BriefkĂ€sten an einigen Kreuzungen-
Wir parken an der KĂŒste und genießen den Blick aufs absolut ruhige Meer mit vielen kleinen Felsen, jeder !!! besetzt von je einer Möwe oder einem Kormoran. Plus schwimmende Möwen und Hasen an Land. Hier gehts sehr beschaulich zu !
Wir erwandern das Hall-Hangvar Naturreservat mit seinen WacholderwĂ€ldern und dem gotlĂ€ndischen Wappentier, dem Schaf. Umkehrpunkt ist HĂ€ftings Klint, die wilde SteilkĂŒste.
Gaaaaanz rechts im Hintergrund FĂ„ro
Gaaaaanz rechts im Hintergrund FĂ„ro
Dann umrunden wir noch die BlĂ„ Lagonen, um am nordwestlichsten Punkt Gotlands den Blick auf die Insel FĂ„rö zu genießen, unser morgiges Ziel. 
Gamla Hamn
Gamla Hamn
Donnerstag gibts FĂ€hre Nummer 3 ! Heute setzten wir auf die Insel FĂ„rö ĂŒber. 
Das ist auch flugs erledigt und schon gehts los mit der Sightseeingtour: Simpel da nur eine Straße fahren wir die drei großen Raukenfelder ab, zuerst Gamla Hamn usw, besichtigen ein altes Fischerdorf und abschließend die Creperie Tati. Unglaublich hier am absoluten Ende der Welt. Die Creperie ist in einer alten Scheune mit Unmengen an amerikanischen Oldtimern &&& vollgestopft. Eher Shabby als schick aber echt umwerfend. Im Hof rosten Die 30er Jahre vor sich hin und in der Partyscheune ist eine BĂŒhne und eine Bar. 
Ansonsten ist die Insel wie erwartet sehr ruhig, anscheinend auch sehr sandig-werden wir morgen erkunden!
In den Rauken đŸ”»
Sundersand steht heute als erstes auf dem Programm, eigentlich ein großer Campingplatz plus Resort plus wunderschöne kleine FerienhĂ€user und ein großer Sandstrand. Klasse.
Dann gehts wieder runter von FĂ„rö zurĂŒck nach Gotland, auf die Insel bei LĂ€rbro, Naturreservat, natĂŒrlich.
KĂŒhe stehen hier im Meer-unkommentiert.
Gotlands Straßen sind nicht sehr breit, sie sind sehr grob vom Belag und sehr soft vom Bewuchs-Blumen soweit das Auge reicht.
Desweiteren muss es hier sehr militĂ€risch gewesen sein-heute endlich mal zum sondeln gekommen, Ergebnis: als AltmetallhĂ€ndler kann man hier reich werden bei der Masse an Munition die rumliegt-Wahnsinn! WĂŒrde behaupten eine HĂŒlse je 4 qm im Durchschnitt . Das Foto zeigt die Ausbeute von einer Stunde. Aber idyllisch ohne Ende und extrem leise.....kann die Flamme vom KĂŒhlschrank hören-das gabs noch nie, auf Gotland immer. Unvorstellbar.
Das Land gibt keinen Mucks von sich, aber selbst das Meer ist seit wir hier sind fast immer spiegelglatt und mucksmĂ€uschenstill, keine Welle-und wir haben das Surfboard dabei 😳😂
Stellplatz auf Foriden
Stellplatz auf Foriden
Faulenzertag auf Furiden, heute haben wir uns nicht von unserer Miniinsel runter bewegt. Bis Mittags im Bett rumgelegen nach dem FrĂŒhstĂŒck, Aussicht aufs Meer genossen, spazieren gewesen, erfolgreich gesondelt, das wars...chillen auf Gotland 
Stadtmauer Visby
Stadtmauer Visby
Heute mĂŒssen wir das was alle Wohnmobilreisende irgendwann mĂŒssen: Ver- und Entsorgung. Frischwasser tanken, Abwasser loswerden usw. Im Norden war das nur auf CampingplĂ€tzen möglich und da wir auf keinem waren reisen wir heute nach Visby, da gibts eine Ver- und Entsorgung am Hafen fĂŒr Alle.
Paar Menschen schaden auch nicht nach den letzten sehr ruhigen Tagen. Hier werden heute die letzten Lager der Mittelalterwoche aufgerĂ€umt und nach dem Stadtrundgang mit Besichtigung einer GlasblĂ€serei und Einkauf schauen wir vom Aussichtspunkt auf die Stadt zurĂŒck bevor es jetzt in den SĂŒden geht. 
Eine Kuhwiese/ Kitesurfparkplatz wird unser Nachtlager. Luzi hat die KĂŒhe im Hintergrund noch nicht bemerkt 😋
FĂŒr gotlĂ€ndische VerhĂ€ltnisse passiert heute viel, fĂŒr mitteleuropĂ€ische annĂ€hernd garnichts.
Wir sind 20 Kilometer weiter die KĂŒste runter und waren in Klintehamn, laut ReisefĂŒhrer ein infrastrukturell sehr gut ausgebautes „StĂ€dtchen“. Ja, es gab einen Laden, teilweise sogar Verkehr, natĂŒrlich nur alle paar Minuten...wir haben uns an diese Geschwindigkeit und an die Ruhe noch nicht gewöhnt, aber wir wissen jetzt so langsam genau was gemeint ist.
Zur Besichtigung gabs heute eine Kirche und ein Fischhafen-wie immer 😂😂😂aber schön natĂŒrlich!
Der Laden auf Bild 2 hatte auf der RĂŒckseite im Gegensatz zur Front ĂŒbrigens eine Toilette welche via App geöffnet und bezahlt werden muss-monstermodern.
Die Scheune auf Bild 3 ist eine kleine Kirche und der Bunker auf Bild 4 wurde zur Sitzbank umgebaut-super!
Der einzige „Weinberg“ Gotlands, ein dubioses „Wohnmobil“ und eine der vielen WindmĂŒhlen sind auf dem Weg unseres nachmittags Spaziergang... vormittags war das Wetter noch zum sonnenbaden, aber das dreht hier mitten auf der Ostsee sehr schnell.
Im Hintergrund wieder die 2 Inseln und Andrea an einer der allgegenwĂ€rtigen, tollen Grillstellen, in diesem Fall ein Schwenkgrill, meistens ist nebendran sogar noch eine HĂŒtte mit schön gespaltenem Grillholz, hier Birke ohne Ende.
Zum sĂŒdlichsten Punkt Gotlands unterwegs, gibt’s natĂŒrlich Kirchen -Gotland ist ja die Insel der Kirchen-, WindmĂŒhlen & klassische HĂ€user, angekommen dann Rauken, ĂŒberwĂ€ltigende Natur und Natur !
Hinter unzÀhligen Viehgittern kommen wir heute zur Ruhe...
Stellplatz am Sandstrand von Hamrastorms
Stellplatz am Sandstrand von Hamrastorms
Heute verschlÀgt es uns ganze 13 Kilometer weiter gen Norden, eilig haben wir es ja nicht, unsere FÀhre ist erst auf 20ten August gebucht.
Neben dem alten Hafen stehen wir am blumenumrandeten Sandstrand...
Im Hafenbecken ist alles voller Quallen, ist heute sowieso zu kĂŒhl zum schwimmen. In der Sonne zwar sehr heiß, aber eine kĂŒhle Brise weht von der Ostsee her.
Der Tagesspaziergang ins nahe gelegenen Naturreservat fĂŒhrt heute durch eine Art GrĂŒnheide mit teilweise riesigen Steinfeldern. Sieht bisschen aus wie auf dem Mond und wo es grĂŒn ist wie in einer Parkanlage. 
Abseits der wenigen Hauptstraßen
Abseits der wenigen Hauptstraßen
Die OstkĂŒste hinauf mit viel Schotter von einem Naturschauspiel zum nĂ€chsten...erstmal zu den GrabhĂŒgeln von Uggarde Rojr. Fast in ein Unwetter gekommen, beeindruckend wie die bisher unerforschten HĂŒgel mit bis zu 50 Meter Durchmesser.
Auf sogenannten Viehwegen zwischen den großen Steinen gehts vorwĂ€rts
StrÀnde, einer traumhafter als der andere...und immer nahezu menschenleer. Aber immer mit Toilette, das ist immer Standard.
Tagesendpunkt ist ein kleiner Parkplatz am Strand kurz hinter Ljugarn, der erste fast richtige Touristenort auf der Insel. Strand ewig lang, Sand, und sogar eine Strandbar & 2-3 CafĂ©s-wobei es anCafes auf dem Land nicht mangeld, ĂŒberall sind dies Cafes/Antikscheunen/Kunstateliers mit zusammengestĂŒckelten Sitzmöbeln auf grĂŒnen Wiesen-allesamt reizend arrangiert. Nur in den „Badeorten“ gibtsdas wenig, gibt auch keine Promenade oder Restaurants und Kneipen. Immer nur ein Campingplatz und drimrum viele verstreute, kleine HĂ€uschen, alle liebevoll gepflegt mit GartenhĂ€uschen &&&
Auch haben wir noch nie soviel VogelneerbĂŒsche und BĂ€ume wie auf Gotland gesehen, allgegenwĂ€rtig und immer schön anzusehen.
Ljugaen zu Fuß: Wir finden eine kleine BĂ€ckerei in der wir das fĂŒr Gotland so typische schwarze Kastenbrot erstehen, eine interessante Bar, welche heute ihr Saisonende feiert, besichtigen die Strandbar, in der eine Flasche Wein ca 100€ kostet, Minisupermarkt, Burgerfoodtruck, ein wirklich noch schöneres Restaurant mit Wintergarten und einem Tisch im GewĂ€chshaus. Das wars-abzuschĂ€tzen wieviele FerienhĂ€user hier stehen ist sehr schwer, schĂ€tze mal 400, aber völlige Ruhe, auch beim Nachmittagssondelspaziergang  am Sandstrand.
Sonntag Vormittag noch sehr erfolgreich den Badestrand abgesondelt: Alte MĂŒnzen, fast 60 Kronen, alte Munition und Schmuck, alles was das SondengĂ€nger Herz erfreut-natĂŒrlich auch der obligatorische Zelthering und Besteck.
Katthammarsvik
Katthammarsvik
Unser vorletzter Tag auf Gotland und vorerst die letzte Nacht am Meer in Katthammarsvik, das Ende unserer Inselumrundung ist heute Programm. Stellplatz am Hafen neben der Àltesten FischrÀucherei Gotlands und Abendessensgeber. 
Auf der Wanderung ins Naturreservat sehen wir dann neben den Unmengen an Schlehen der letzten 2 Wochen auch endlich einen Igel-Nationaltier der Insel obwohl auf der Flagge ein Schaf zu sehen ist.
GerĂ€cherte Makrele, BĂŒckling und Shrimps wirds geben nach der RĂŒckkehr von der SteilkĂŒste 
Adieu Meer...
Adieu Meer...
An unserem letzten Tag in Gotland erwandern wir die Trosburg im Inland bevor es zum dritten und letzten Mal nach Visby geht. 
Wir nĂ€chtigen im FĂ€hrhafen nach RĂŒckfrage im FĂ€hrterminal-morgen frĂŒh kein Stress, keine 20€ fĂŒr den Stellplatz in Visby und Aktion um uns rum, das stört uns nicht, im Gegenteil, Abfahrt ist um 7:30 Uhr morgen frĂŒh. 
Erster im FĂ€hrhafen 😂
Erster im FĂ€hrhafen 😂
ZurĂŒck in Schweden - wĂŒrde der GotlĂ€nder sagen !
Und so ist es auch, im wirklich verschlafenen Oskarshafen gibts zb einen Lidl ! Und im Lidl gibts Brezeln!!! Das wird ein Fest morgen frĂŒh mit unseren WeißwĂŒrsten zusammen! 
Und dann gibts hier Berge-zumindest fĂŒhlt es sich so an- und Kurven, bin ich ohne Witz nicht mehr gewohnt. 

SchĂ€renkĂŒste zurĂŒck in Schweden
SchĂ€renkĂŒste zurĂŒck in Schweden
Die Überfahrt war wieder absolut einwandfrei. Unser Schiff, die Gotland zwar viel Ă€lter als die Visborg vom Hinweg-6 Monate gegen 16 Jahre- aber gepflegt, die Haustierlounge integriert in die erste Klasse ! Sehr wenig belegt, nur 350 Passagiere bei einer KapazitĂ€t von 1500, super Service, zB ein Kaffee mit Free refill fĂŒr 2,5€, oder auch der problemlose Check in ohne Papier: zum Zeitpunkt des Check in kommt eine SMS mit link zum Bordticket, das besteht aus einem QR Code-kontrolliert aber niemand.
Vimmerby ist Astrid Lindgrens Geburtsort, also wird besichtigt.
Auf alle FÀlle sind hier auf einmal wieder 80% der Touristen deutsch, auf Gotland waren wir schon Exoten. 
Das Geburtshaus, samt GÀrten etc. ist wie auf  den Fotos zu sehen sehr interessant gestaltet und beschreibt ihren Lebensweg.
Besichtigung Nummer 1:
Die Åbro Brauerei, Schwedens Ă€lteste Brauerei in privater Hand. Wunderbares und quasi neues Brauhaus mit einer wirklich schönen Schaubrauerei, denke Craftbiere und HandabfĂŒllungen. Ein Restaurant im englischen Pubstil-klasse ! WĂŒrden ja gerne Bier zum probieren kaufen denn zum hier trinken ist der frĂŒhe Vormittag nicht optimal, aber leider ist das verboten in Schweden, nicht mal die Brauerei selbst darf ihr Bier verkaufen, richtiges Bier gibts nur im staatlichen Alkoholladen-was ein Schwachsinn.
Besichtigung Nummer 2:
Katthult, der Bauernhof auf dem „Michel aus Lönneberga“ gedreht wurde. Seit dem unverĂ€ndert und bewohnt. Irgendwo in der völligen PrĂ€rie, absolut authentisch, wirklich klasse. Die Schnitzfiguren sind noch da -festgeschraubt😜-, der Fahnenmast umd die Inneneinrichtung , alles wie im Film. 
Wanderung durch das Norra Svills Naturreservat:
Der Parkplatz ist mitten im Wald am Ende einer kilometerlangen Schotterpiste. Die Rund-Wanderung fĂŒhrt ĂŒber Wurzeln und Steine durch dieses unberĂŒhrte Waldgebiet mit unendlich viel Moos, Findlingen, Moor, Seen und Pilzen-leider nur 3 Pfifferlinge gefunden- zum Aussichtspunkt ĂŒber noch mehr Wald, Wurzeln, Steine...hier gibt es auch eine Grillstelle: meine Grillstelle fĂŒr heute-hier bleiben wir!
Volles Programm heute mit so vielen EindrĂŒcken...im Vergleich zu Gotland aber auch wahnsinnig viele Touristen...bisschen zuviele...wĂ€ren wir aus Deutschland direkt hier angekommen empfĂ€nden wir das bestimmt nicht so extrem. Auf dem Parkplatz heute im Naturreservat waren 5-6 Wohnmobile und 20 PKW...
Selten so gut gesmoked wie heute, tolles Grillaroma durch leichtes Tannenholz und zum Schluss noch mit frischer Heide/Erika abgeflamed. Ein Traum!
Stellplatz heute bisschen einsamer...
Weiter Richtung Nordwest zur Ă€ltesten Eiche Schwedens mit ĂŒber 1000 Jahren, sieht man ihr leider auch an...
...nur noch ein grĂŒner Ast
...nur noch ein grĂŒner Ast
SĂŒdschwedens bedeutenstes NaturphĂ€nomen ist die Skurugata, eine Schlucht mit dem dahinter liegenden Skuruhatt, einem 337 Meter hohen Berggipfel mit Ausblick.
Die Schlucht beeindruckt mit ihren nahezu senkrechten WĂ€nden, der Ausblick vom Berg ist eben auf den Wald drumrum.
Wieder Pilze ohne Ende, Zum Abendessen mĂŒssen die kritisch geprĂŒften und wenigen 100%igen Steinpilze ausreichen, paar Pfifferlinge werden sich auch zu den Nudeln gesellen. Vermutlich hatten wir eine richtig gute Portion gesammelt, aber nur bei beidiger & voller Zustimmung werden Pilze verarbeitet, sowieso nur die 2 Sorten. Steinpilz ist ja nur ein Oberbegriff und die hier ansĂ€ssigen sind vermutlich die einfach ein wenig braunere Gattungen als bei uns. Ein paar entsprechen aber völlig den aus WĂŒrzbach bekannten-zum GlĂŒck!
Eksjö wartet mit 60 alten HolzhĂ€usern auf-Rekord in Schweden aufgrund der frĂŒheren, hĂ€ufigen Feuern-aber mit keinen ÜbernachtungsplĂ€tzen fĂŒr uns-wir gondeln weiter bis Huskvarna am VĂ€ttern, demzweitgrĂ¶ĂŸten See Schwedens. Stellplatz am Ufer mit Fischerkaden hinter uns.
Eksjö
Eksjö
Huskvarna ist nur ein Stadtteil von Jönköping, dazu unser erster Tag mit schlechtem Wetter-Nieselpiss- also Stadtbesichtigung. Schöne Stadt, die erste richtige seit Rostock, mit Streichholzmuseum undsehr vielen Studenten in dubiosen Abschlussbekleidungen.
Ab morgen gibts Badewetter, also fahren wir heute schonmal im Regen zur Badestelle vor dem Sandwerk-Sand ohne Ende & das Wetter klart wie versprochen auf. Das Wochenende kann kommen!
Der VĂ€ttern-direkt vor uns die Insel
Der VĂ€ttern-direkt vor uns die Insel
Wetter wird wieder besser ☀
Wetter wird wieder besser ☀
Samstah, 24. August passiert eigentlich nichts-sondeln, sehr erfolgreich im Vergleich zur Pilzsuche: 8 MĂŒnzen mit geringem Wert, 1 „Golddollar“ einer schwedischen Westernstadt, ein Ring und eine Kette-beides Modeschmuck- und ein tolles Edelstahl Opinel mit Sondergriff in schwarz. Ich bin zufrieden.

Abendstimmung am VĂ€ttern
Abendstimmung am VĂ€ttern
Sonntag wird gechilled, mittags einen Zwetschenkuchen auf dem Gasgrill gebacken-gar nicht schlecht geworden.
Sonntagsstimmung
Sonntagsstimmung
Zwetschgenkuchen
Zwetschgenkuchen
Montag, Weiterreise: Beginnt mit einer EnttÀuschung und endet auf Torsö.
Als erstes wollten wir heute ja auf die nahegelegene Bisonfarm, die hat aber leider montags Ruhetag 🙄 und ab heute saisonal geschlossen 🙄🙄ab heute!!!
Tagesetappe 2 ist die Festung von Karlsborg: aktive Kaserne fĂŒr 9000 Soldaten. WĂ€re nicht allzu spannend geworden wenn heute nicht Fernsehaufnahmen fĂŒr das schwedische „Bares fĂŒr Rares“stattfindenwĂŒrden. Es ist die Hölle los und hunderte von Schweden garen in der Hitze in ewigen Schlangen mit ihren AntiquitĂ€ten. Die Meisten haben Campinghocker und Sonnenschirme dabei-heute dringendnötig!
FĂŒr uns ist Karlsborg auch der Anfang vom Göta-Kanal, Ost-West KĂŒstenverbindung durch die 2 Seen VĂ€ttern und VĂ€nnern, der ist 11 mal so groß wie der Bodensee und eigentlich der grĂ¶ĂŸteSeeEuropas,eigentlich.
Der Kanal ist entgegen der Erwartung sehr schnuckelig und schmal. Garkein Nord-Ostseekanal sondern fĂŒr private, kleine Bootchen gedacht.
Göta Kanal
Göta Kanal
An der Ă€ltesten Schleuse Schwedens ist auch Forsviks Bruk, eine ehemalige Industrie fĂŒr Dampfboote, Guß und Papier, dazu eine GetreidemĂŒhle. Alles ist besichtigbar und superinteressant-toll !
Sogar mit Hund-Luzi darf mit, was fĂŒr uns schon super ist da wir normalerweise alles nacheinander besuchen. 
Hier wurde Eisen gegossen, Bronze, Dampfmaschinen gebaut und inzwischen ist in der alten Putzerei eine BĂŒhne mit Sitzarena fĂŒr Kleinkunst. Imposant !
StellplatzmĂ€ssig siehts am Kanal fĂŒr uns schlecht aus, alles ist kommerziell genutzt und 20€ aufwĂ€rts nur fĂŒrs parken sparen wir uns zumal der Blick auf den Kanal mangels Boote nicht unbedingt durch Spannung entschĂ€digt. Über eine BrĂŒcke gehts auf die Insel Torsö bis ans Ende zur FĂ€hren ach Brommö-hier ist Ende fĂŒr Autos und fĂŒr uns heute auch, unsere erste Nacht auf dem VĂ€nernsee.
Blick von Tormsö nach Brommö
Blick von Tormsö nach Brommö
Oben sieht man schön den FÀhrhafen.

Nach einem ausgiebigen FrĂŒhstĂŒck-wie immer- erwandern wir heute die Insel mit ihrer SchĂ€renkĂŒste, sehr viel Heide, riesigen und massigen Preiselbeeren und Heidelbeeren. 
Mittags kurz nach Mariestad und noch bisschen weiter bis zum Stellplatz an einer historischen Steinhauerei am Ufer des VÀnern. 
Stellplatz auf der Steinhauerei
Stellplatz auf der Steinhauerei
Schwere Gewitter auf dem See wecken uns heute schon und werden uns bis ans Meer den ganzen Tag begleiten.
Zwischenstop in TrollhÀttan um die imposanten WasserfÀlle zu sehen...die Stadt besteht nur aus Wasser, hier am Kanal zwischen dem VÀnern See und dem Karrgatt -dem Wasserweg zwischen DÀnemark und Schweden-, alles boller KanÀle wie gesagt, Wasserkraftwerken und Wasser vom Himmel..in einer kurzen Gewitterpause schauen wir uns um-beeindruckend!
Endstation heute ist ein kleiner Stellplatz am Hafen in Uddevalla. Ausblick auf SchÀreninseln &&& Wetter wird auch besser, zumindest regnets nicht mehr!
Gaaaanz links unser Womo
Gaaaanz links unser Womo
Sprungbrett auf unserer Insel
Sprungbrett auf unserer Insel
Smögen liegt einfach traumhaft auf der rechten Seite im Bild , links Kungshamn
Unser Sighseeingausflug fĂŒhrt uns heute nach Smögen-eine Ortschaft auf den SchĂ€ren mit vielen kleinen HĂ€usschen, großen Schiffen und Fischfang. Mit den hier abgefragten Preisen fĂŒr einallgegenwĂ€rtiges Shrimpsandwich von ca 15,-€ können wir uns egal wie gut es aussieht trotzdem nicht anfreunden, retour gehts per Inselhopping mit FĂ€hre Nummer 6,7 und 8 in diesem Urlaub bis nachStora Schießmichtot.
Enge Hauptstraßen mĂŒnden in riesige BrĂŒcken ĂŒber den Sund...von tiefster Provinz auf den Inselchen zu großen StĂ€dten am Ufer. 
Jetzt beginnt unser Heimweg die fĂŒr Schweden dicht bewohnte WestkĂŒste runter bis zu unserem FĂ€hrhafen Trelleborg. Dienstag morgen geht unsere FĂ€hre zurĂŒck nach Rostock und Donnerstag Abend ist bereits das DV wieder geöffnet-bisschen enger Zeitplan aber das passt schon!
Um Göteburg drumrum, in allen Stellplatzbeschreibungen wird gewarnt vor WohnmobilaufbrĂŒchen-hatten wir damals in Barcelona auch nicht geglaubt und wurden eines besseren belehrt- außerdem hatten wir die Stadt schon auf dem Weg ans Nordkap besichtigt, nach kurz vor Varberg : Strandparkplatz, ganz allein, sondeln bzw. stricken, gut ist.
Massig Feuerquallen sind am Strand und Luzi hat jetzt ne Rettungsweste !
Abends grillen wir ein Flintastek, eine schwedische GrillspezialitÀt: Riesige Schweinebeinscheibe-lekka !
Morgens wecken uns quasi hunderte von Menschen die genau einen Meter vor unserem Wohnmobil eine Art Checkpoint fĂŒr einen GelĂ€ndelauf samt Flaggen, Zelten, Messstation &&& aufbauen. Wir ziehen ein paar Meter um.
Irgendwie ziehen wir Veranstaltungen vor unserer Nase magisch an: vor zwei Tagen in weißichschonnichtmehr war der Umkehrpunkt einer Segelregatta auch direkt vor uns, samt Schiedsrichter, der mit seiner Starenschreckpistole Luzi einen stressigen FrĂŒhabend unter dem Esstisch bescherte, die Arme.
In Halmstadt werden heute die neuen Studenten traditionell begrĂŒĂŸt: Mit einer Art Floss muss der Fluss ĂŒberquert werden auf dessen gegenĂŒber liegenden Ufer die verschiedenen Verbindungen in ihren bunten Overalls warten und natĂŒrlich trinken 😜
Mellbystrand ist einfach traumhaft und man darf den kilometerlangen Strand befahren. Camping verboten aber parken erlaubt. Leider soll morgen das Wetter umschwenken und Regen ist ab morgen angesagt: Wir warten und hoffen 
Hoffen hat nichts gebracht, das Wetter ist be...schlecht. Die ganze Nacht ein Megagewitter direkt ĂŒber uns und tagsĂŒber viel Regen und Sturm. Wir machen es uns im Wohnmobil gemĂŒtlich. Schweden verabschiedet uns mit vielen Wellen und Wind.
Der Sonnenuntergang gestern war dafĂŒr umso besser!
Trelleborg: Start und Ende unserer Tour durch Schweden und Gotland, viel tolle Natur, interessante Kultur und viiiiiel Ruhe, teilweise bisschen zu ruhig aber alles in allem eine tolle Reise gewesen.Bis auf die letzten durchwachsenen 3-4 Tage war auch das Wetter traumhaft, nicht so extrem warm sondern immer zum WohlfĂŒhlen-man hĂ€tte immer baden können jedoch war das Meer auch fast immer sehr algig,leider. Nicht schmutzig, das gibts in Schweden sowieso nicht, aber Ostsee halt. Klischee erfĂŒllt. 
In Trelleborg zieht Sturm heran
In Trelleborg zieht Sturm heran
Morgen frĂŒh geht unsere FĂ€hre nach Rostock zurĂŒck und um 13:30 sollten wir da anlanden. Heute Abend gibts schwedische Shrimpssandwiches und heimischen WiskeyschimmelkĂ€se als Nachtisch. 
Abschließend zur Heimreise bleibt zu sagen: Die FĂ€hrpassage war trotz Sturm sehr angenehm, die Hundelounge bekackt wie auf dem Hinweg...aber will man bei einem Ticket fĂŒr 2 Personen, 1 Hund und ein Wohnmobil bis 8 Meter fĂŒr 57,-€ all inclusive meckern ? Bisschen vielleicht 😜
So wenig auf dem Schiff los war dank Nachsaison so viel ist auf der A7 los-der reine Wahnsinn, nach einer sehr angenehmen Nacht in Walsrode vor dem Weltvogelpark ist der Heimweg purer Stress von Baustelle zu Baustelle-nie wieder A7 ! Nur noch via Berlin da hoch ! Unser gut gemeinter Rat ! Abends um halb 8 sind wir nach 580 Kilometern wieder zu Hause!

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