Gotland-Schweden 19

Seit heute heißt der Tagebuchreiter Nordspanien oder Gotland😜 
Wir sind noch am diskutieren. Frankreich und Spanien waren wir ja erst und im Hochsommer- bietet sich Schweden eigentlich an. Auch sind wir seit unserer Nordkapreise Skandinavien Fans. Es wäre eigentlich Zeit für Gotland.
Nur mit surfen ist dann nichts...dafür eher wandern...mal sehen.
Update Juni: 
Inzwischen ist Gotland gebucht-Fähre geht am 1.August von Rostock nach Trälleborg, dann weiter nach Oskarshafen, Überfahrt nach Visby und am 3.September wieder zurück nach Rostock.
Heute kamen die Reiseführer, wird sind gespannt!
Gas voll
Gas voll
Am Montag gehts endlich los, gegen Mittag Abfahrt in Würzbach, nach 1,4 Kilometern bricht die Tachowelle nach nur 302904 gelaufenen km, Download einer Tach App dauert keine 1,4 Kilometer-Problem erledigt. Reparatur nach Rückkehr.
Wir müssen noch einiges erledigen, Bank -wir reisen erstmals komplett Bargeldfrei da in Schweden quasi sowieso keins mehr akzeptiert wird- Post, Gasflaschen &&& faktisch auf die Autobahn gehts um 14 Uhr, runter um 16:30 unsere  angestrebte „Feierabendzeit“.
Stellplatz in Garstadt am Main. Super, gratis mit allem außer Strom-brauchen wir eh nicht. Danke
Dienstag über den Thüringer Wald, Erfurt, Getreidefelder nach Magdeburg. Parkplatz am Schiffshebewerk soll unser Nachtplatz werden. Wir stehen zwischen 2 Seen, der Elbe, dem kreuzenden Kanal und viel Grün. 
Main mit viel Verkehr
Main mit viel Verkehr
Pfeffi wies sich gehört hier 😂
Pfeffi wies sich gehört hier 😂
Wasserkreuzung Magdeburg
Wasserkreuzung Magdeburg
Auf dem Foto ganz rechts unser Wohnmobil vor den 2 Stauseen, Hebewerk links daneben, leicht rechts über Luzi im Hintergrund die Wasserbrücke vom Kanal über die Elbe, endet ganz links im Bild. Wer hier von der Elbe oder vom orthogonal verlaufenden Kanal abbiegen will fährt in die Schleuse oder ins Schiffshebewerk. Ganz schön große Kreuzung-Wahnsinn 
Parkplatz im Hafen von Rostock
Parkplatz im Hafen von Rostock
Die Elbe entlang durchs Jerichower- und Havelland  wollen wir heute nach Rostock, unserem Fährhafen am Donnerstag Mittag.
Wunderschön durch Alleen und Wälder, dann die Mecklenburgische Seenplatte, Rostock auch ganz toll. Altstadt klasse, tierisch viel los, am Hafenbecken günstig geparkt, Fischbrötchen fürs Abendessen, Stellplatz außerhalb direkt am Wasser-was will man mehr? Wir heute nichts mehr. Morgen erledigen wir die letzten Einkäufe, volltanken und um 15 Uhr auf die Fähre. 
Ankunft in Trelleborg ist kurz vor 22 Uhr. Wir freuen uns auf die Fährpassage.
Wohnmobilleben gaaaanz entspannt
Wohnmobilleben gaaaanz entspannt
An Bord ist die Aussicht klasse, eine Aida in Warnemünde und massig andere Schiffe, an Deck gegessen und getrunken-schon eine halbe Stunde rum von 6...es ist sehr langweilig...der Hundeaufenthaltsraum zu kühl klimatisiert...und die Freizeitgestaltung ist auch sehr eingeschränkt bei einem Bordrestaurant für Hunde gesperrt, einem Aufenthaltsraum für Hunde gesperrt und einem Duty-free Shop.
Nach ewiger Grenzkontrolle, gleichzeitig wurden 4 Fähren abgefertigt- und noch 14 Kilometer Fahrt sind wir um 22:45 endlich an unserem Stellplatz am Meer. Hinter der kleinen Düne soll das Wasser sein, zu dunkel, Feierabend-reisen ist anstrengend und morgen ist auch noch ein Tag 
Freitag, 2.August, unser erster Tag in Schweden.
Entlang der der Sandstrandküstebund durch die Kornkammer Schwedens düsen wir erstmal nach Ystadt. Schön mit Fachwerkhäusern und jede Menge Touristen, aber schwedisch ruhig. Alles ist hier gefühlt ruhiger, es gibt kaum Ampeln, obwohl relativ viel Verkehr, superordentlich alles, alte Häuschen überall-toll.
Wir besichtigen auch noch den größten Steinkreis in Schiffform Schwedens, sowie das Königsgrab. Dann gehts durch Apfelbaumplantagen nach Åhus mit Stellplatz am berühmten Sandstrand.
Sandstrand bei Trelleborg
Sandstrand bei Trelleborg
Fischräucherei in Kåseberga
Fischräucherei in Kåseberga
Stein“Schiff“
Stein“Schiff“
Schwedischer Wald um uns am Strand von Åhus
Schwedischer Wald um uns am Strand von Åhus
Åhus
Åhus
Fotogen !!!
Fotogen !!!
So idyllisch unser Stellplatz am Meer auch ist, wir müssen Montag Morgen kurz nach 5Uhr morgens in Oskarshafen sein um unsere Fähre nach Gotland zu bekommen. Also faktisch Sonntag Abend.
Weiter gehts über die sehr chillige schwedische Autobahn mit Kreuzungen und vergleichsweise wenig Verkehr.
Wir besichtigen Karlskrona, eine Festivität bereichert das recht langweilige Städtchen, gebaut auf 33 Inseln oder Schären.
Ein Wolkenbruch sondergleichen beendet den Stadtrundgang, auch die Autobahnfahrt muss wegen Überflutung kurz ruhen.
Bis Kalmar kommt die Sonne wieder raus und so wird im Hafen mit Blick auf Åland genächtigt.

Stellplatz im Hafen von Kalmar
Stellplatz im Hafen von Kalmar
In Karlskrona 🔻🔺
In Karlskrona 🔻🔺
Abends besichtigen wir noch die tolle Burg, nach dem Frühstück weiter auf einen Platz mit Blick auf die Brücke nach Öland.
Kalmar Slot
Kalmar Slot
Die Ölandbrücke
Die Ölandbrücke
Nachmittags gehts dann nach Oskarshamn, unserem zweiten Fährhafen. Unglaublich tolle Schärenküste !
In den Schären...
In den Schären...
...bei Oskarshamn
...bei Oskarshamn
Der Ort selber bietet nichts außer dem Fährhafen, zwei überteuerten Wohnmobilstellplätzen, gähnender Leere und Architektur einer typisch nordischen Industriestadt
Luzi will nicht ins Wasser
Luzi will nicht ins Wasser
Noch die Anekdote zur Nacht: wenn wir dann das erste mal die gestrickten Socken anziehen kommen die Schweden im Badeanzug angefahren zum schwimmen-Spanier würden Pelzmäntel tragen...
Einchecken vor 5 Uhr....
Alle hauen sich diese riesigen Shrimpsandwiches für 17€ zum Frühstück rein...
Kautabakautomaten und Sonnenaufgang an Deck...
Visby-Gotland
Eine mittelalterliche Stadt: den ganzen Sommer sind Autos verpönt um den mittelalterlichen Charakter zu unterstreichen, innerhalb der 3,5 Kilometer langen und vollständig erhaltenen Stadtmauer lebt man das Mittelalter-vorallem in der ersten Augustwoche: das größte Mittelalterspektakel Europas. Wir wussten das und sind deshalb auch hier, obwohl wir uns eigentlich nicht für solche Veranstaltungen interessieren. Und doch-sehr lustig, denn viele sind hier originalgetreu gekleidet und das passt natürlich wie die Faust aufs Auge in diesem Ambiente.
Nach der morgendlichen Ankunft besichtigen wir die noch(2 Kreuzfahrtschiffe warten schon im Hafen) recht ruhige Stadt, dann erst mal Mittagsschlaf nach der fast nächtlichen Überfahrt in der sehr gemütlichen Haustierlounge mit supervielen anderen Hunden und einer Katze. Es war wirklich lustig zwischen den ganzen Viechern !
Auf unserem Stellplatz in Visby ists erstaunlich ruhig-dafür ist Gotland ja berühmt, das Entschleunigen-obwohl alleine auf unserer Fähre weit über 70 Wohnmobile anlandeten. Vielleicht liegt das zum Teil auch an der für uns neuen 4-Meter Regel. Soll heißen 4 Meter Sicherheitsabstand zum nächsten Fahrzeug beim Parken-komfortabel 
4 Meter Regel
4 Meter Regel
Abends schauen wir uns das mittelalterliche Getümmel an, zumindest sind weniger Passanten normal gekleidet als in Gewändern und auch im Zeltlager, einigen Lokalen &&& wird das hier kräftig gelebt. Stadtauswärts liegt eine große Zeltstadt zum übernachten in der Stadt ist die „Fressmeile“ mit allerlei grob gebratenem Fleisch auf offenen Feuern. Allerdings gibts auch Coca-Cola-zwar mit mittelalterlichem Logo- trotzdem irgendwie fehl am Platz. Auch haben sehr viele Mägde, Bauern etc. natürlich immer ihre mittelalterlichen Handys am Ohr. Allemal sehr interessant und für Montag Abend ganz besonders.
Dienstag starten wir unsere Rundreise gen Norden, im Uhrzeigersinn wollen wir einmal drumrum. 
Erster Stop am Kräutergarten mit Cafe am Meer. Es gibt allerlei biologische Produkte und eine herrliche Aussicht.
Ein ausgestorbenes Fischereimuseum mit Baum für angeschwemmte Schuhe. Absolute Ruhe 
Lickershamn, vermeintliche Stadt am berühmten Jungfrauen Kalkfelsen. Felsen heißen hier Rauke und sind aus Kalkstein, in diesem Falle der höchste Gotlands mit 12? Metern. 
Die Stadt besteht aus dem Schotterweg am Hafen, den Fischerhütten -in einer ist die Fischräucherei mit ca 2 qm Kundenfläche und daraus resultierender Schlange bis auf die Straße- einem Cafe und weit verstreuten, kleinen Wohnhäusern in der Natur-erkenntlich an den Briefkästen an einigen Kreuzungen-
Wir parken an der Küste und genießen den Blick aufs absolut ruhige Meer mit vielen kleinen Felsen, jeder !!! besetzt von je einer Möwe oder einem Kormoran. Plus schwimmende Möwen und Hasen an Land. Hier gehts sehr beschaulich zu !
Wir erwandern das Hall-Hangvar Naturreservat mit seinen Wacholderwäldern und dem gotländischen Wappentier, dem Schaf. Umkehrpunkt ist Häftings Klint, die wilde Steilküste.
Gaaaaanz rechts im Hintergrund Fåro
Gaaaaanz rechts im Hintergrund Fåro
Dann umrunden wir noch die Blå Lagonen, um am nordwestlichsten Punkt Gotlands den Blick auf die Insel Fårö zu genießen, unser morgiges Ziel. 
Gamla Hamn
Gamla Hamn
Donnerstag gibts Fähre Nummer 3 ! Heute setzten wir auf die Insel Fårö über. 
Das ist auch flugs erledigt und schon gehts los mit der Sightseeingtour: Simpel da nur eine Straße fahren wir die drei großen Raukenfelder ab, zuerst Gamla Hamn usw, besichtigen ein altes Fischerdorf und abschließend die Creperie Tati. Unglaublich hier am absoluten Ende der Welt. Die Creperie ist in einer alten Scheune mit Unmengen an amerikanischen Oldtimern &&& vollgestopft. Eher Shabby als schick aber echt umwerfend. Im Hof rosten Die 30er Jahre vor sich hin und in der Partyscheune ist eine Bühne und eine Bar. 
Ansonsten ist die Insel wie erwartet sehr ruhig, anscheinend auch sehr sandig-werden wir morgen erkunden!
In den Rauken 🔻
Sundersand steht heute als erstes auf dem Programm, eigentlich ein großer Campingplatz plus Resort plus wunderschöne kleine Ferienhäuser und ein großer Sandstrand. Klasse.
Dann gehts wieder runter von Fårö zurück nach Gotland, auf die Insel bei Lärbro, Naturreservat, natürlich.
Kühe stehen hier im Meer-unkommentiert.
Gotlands Straßen sind nicht sehr breit, sie sind sehr grob vom Belag und sehr soft vom Bewuchs-Blumen soweit das Auge reicht.
Desweiteren muss es hier sehr militärisch gewesen sein-heute endlich mal zum sondeln gekommen, Ergebnis: als Altmetallhändler kann man hier reich werden bei der Masse an Munition die rumliegt-Wahnsinn! Würde behaupten eine Hülse je 4 qm im Durchschnitt . Das Foto zeigt die Ausbeute von einer Stunde. Aber idyllisch ohne Ende und extrem leise.....kann die Flamme vom Kühlschrank hören-das gabs noch nie, auf Gotland immer. Unvorstellbar.
Das Land gibt keinen Mucks von sich, aber selbst das Meer ist seit wir hier sind fast immer spiegelglatt und mucksmäuschenstill, keine Welle-und wir haben das Surfboard dabei 😳😂
Stellplatz auf Foriden
Stellplatz auf Foriden
Faulenzertag auf Furiden, heute haben wir uns nicht von unserer Miniinsel runter bewegt. Bis Mittags im Bett rumgelegen nach dem Frühstück, Aussicht aufs Meer genossen, spazieren gewesen, erfolgreich gesondelt, das wars...chillen auf Gotland 
Stadtmauer Visby
Stadtmauer Visby
Heute müssen wir das was alle Wohnmobilreisende irgendwann müssen: Ver- und Entsorgung. Frischwasser tanken, Abwasser loswerden usw. Im Norden war das nur auf Campingplätzen möglich und da wir auf keinem waren reisen wir heute nach Visby, da gibts eine Ver- und Entsorgung am Hafen für Alle.
Paar Menschen schaden auch nicht nach den letzten sehr ruhigen Tagen. Hier werden heute die letzten Lager der Mittelalterwoche aufgeräumt und nach dem Stadtrundgang mit Besichtigung einer Glasbläserei und Einkauf schauen wir vom Aussichtspunkt auf die Stadt zurück bevor es jetzt in den Süden geht. 
Eine Kuhwiese/ Kitesurfparkplatz wird unser Nachtlager. Luzi hat die Kühe im Hintergrund noch nicht bemerkt 😋
Für gotländische Verhältnisse passiert heute viel, für mitteleuropäische annähernd garnichts.
Wir sind 20 Kilometer weiter die Küste runter und waren in Klintehamn, laut Reiseführer ein infrastrukturell sehr gut ausgebautes „Städtchen“. Ja, es gab einen Laden, teilweise sogar Verkehr, natürlich nur alle paar Minuten...wir haben uns an diese Geschwindigkeit und an die Ruhe noch nicht gewöhnt, aber wir wissen jetzt so langsam genau was gemeint ist.
Zur Besichtigung gabs heute eine Kirche und ein Fischhafen-wie immer 😂😂😂aber schön natürlich!
Der Laden auf Bild 2 hatte auf der Rückseite im Gegensatz zur Front übrigens eine Toilette welche via App geöffnet und bezahlt werden muss-monstermodern.
Die Scheune auf Bild 3 ist eine kleine Kirche und der Bunker auf Bild 4 wurde zur Sitzbank umgebaut-super!
Der einzige „Weinberg“ Gotlands, ein dubioses „Wohnmobil“ und eine der vielen Windmühlen sind auf dem Weg unseres nachmittags Spaziergang... vormittags war das Wetter noch zum sonnenbaden, aber das dreht hier mitten auf der Ostsee sehr schnell.
Im Hintergrund wieder die 2 Inseln und Andrea an einer der allgegenwärtigen, tollen Grillstellen, in diesem Fall ein Schwenkgrill, meistens ist nebendran sogar noch eine Hütte mit schön gespaltenem Grillholz, hier Birke ohne Ende.
Zum südlichsten Punkt Gotlands unterwegs, gibt’s natürlich Kirchen -Gotland ist ja die Insel der Kirchen-, Windmühlen & klassische Häuser, angekommen dann Rauken, überwältigende Natur und Natur !
Hinter unzähligen Viehgittern kommen wir heute zur Ruhe...
Stellplatz am Sandstrand von Hamrastorms
Stellplatz am Sandstrand von Hamrastorms
Heute verschlägt es uns ganze 13 Kilometer weiter gen Norden, eilig haben wir es ja nicht, unsere Fähre ist erst auf 20ten August gebucht.
Neben dem alten Hafen stehen wir am blumenumrandeten Sandstrand...
Im Hafenbecken ist alles voller Quallen, ist heute sowieso zu kühl zum schwimmen. In der Sonne zwar sehr heiß, aber eine kühle Brise weht von der Ostsee her.
Der Tagesspaziergang ins nahe gelegenen Naturreservat führt heute durch eine Art Grünheide mit teilweise riesigen Steinfeldern. Sieht bisschen aus wie auf dem Mond und wo es grün ist wie in einer Parkanlage. 
Abseits der wenigen Hauptstraßen
Abseits der wenigen Hauptstraßen
Die Ostküste hinauf mit viel Schotter von einem Naturschauspiel zum nächsten...erstmal zu den Grabhügeln von Uggarde Rojr. Fast in ein Unwetter gekommen, beeindruckend wie die bisher unerforschten Hügel mit bis zu 50 Meter Durchmesser.
Auf sogenannten Viehwegen zwischen den großen Steinen gehts vorwärts
Strände, einer traumhafter als der andere...und immer nahezu menschenleer. Aber immer mit Toilette, das ist immer Standard.
Tagesendpunkt ist ein kleiner Parkplatz am Strand kurz hinter Ljugarn, der erste fast richtige Touristenort auf der Insel. Strand ewig lang, Sand, und sogar eine Strandbar & 2-3 Cafés-wobei es anCafes auf dem Land nicht mangeld, überall sind dies Cafes/Antikscheunen/Kunstateliers mit zusammengestückelten Sitzmöbeln auf grünen Wiesen-allesamt reizend arrangiert. Nur in den „Badeorten“ gibtsdas wenig, gibt auch keine Promenade oder Restaurants und Kneipen. Immer nur ein Campingplatz und drimrum viele verstreute, kleine Häuschen, alle liebevoll gepflegt mit Gartenhäuschen &&&
Auch haben wir noch nie soviel Vogelneerbüsche und Bäume wie auf Gotland gesehen, allgegenwärtig und immer schön anzusehen.
Ljugaen zu Fuß: Wir finden eine kleine Bäckerei in der wir das für Gotland so typische schwarze Kastenbrot erstehen, eine interessante Bar, welche heute ihr Saisonende feiert, besichtigen die Strandbar, in der eine Flasche Wein ca 100€ kostet, Minisupermarkt, Burgerfoodtruck, ein wirklich noch schöneres Restaurant mit Wintergarten und einem Tisch im Gewächshaus. Das wars-abzuschätzen wieviele Ferienhäuser hier stehen ist sehr schwer, schätze mal 400, aber völlige Ruhe, auch beim Nachmittagssondelspaziergang  am Sandstrand.
Sonntag Vormittag noch sehr erfolgreich den Badestrand abgesondelt: Alte Münzen, fast 60 Kronen, alte Munition und Schmuck, alles was das Sondengänger Herz erfreut-natürlich auch der obligatorische Zelthering und Besteck.
Katthammarsvik
Katthammarsvik
Unser vorletzter Tag auf Gotland und vorerst die letzte Nacht am Meer in Katthammarsvik, das Ende unserer Inselumrundung ist heute Programm. Stellplatz am Hafen neben der ältesten Fischräucherei Gotlands und Abendessensgeber. 
Auf der Wanderung ins Naturreservat sehen wir dann neben den Unmengen an Schlehen der letzten 2 Wochen auch endlich einen Igel-Nationaltier der Insel obwohl auf der Flagge ein Schaf zu sehen ist.
Gerächerte Makrele, Bückling und Shrimps wirds geben nach der Rückkehr von der Steilküste 
Adieu Meer...
Adieu Meer...
An unserem letzten Tag in Gotland erwandern wir die Trosburg im Inland bevor es zum dritten und letzten Mal nach Visby geht. 
Wir nächtigen im Fährhafen nach Rückfrage im Fährterminal-morgen früh kein Stress, keine 20€ für den Stellplatz in Visby und Aktion um uns rum, das stört uns nicht, im Gegenteil, Abfahrt ist um 7:30 Uhr morgen früh. 
Erster im Fährhafen 😂
Erster im Fährhafen 😂
Zurück in Schweden - würde der Gotländer sagen !
Und so ist es auch, im wirklich verschlafenen Oskarshafen gibts zb einen Lidl ! Und im Lidl gibts Brezeln!!! Das wird ein Fest morgen früh mit unseren Weißwürsten zusammen! 
Und dann gibts hier Berge-zumindest fühlt es sich so an- und Kurven, bin ich ohne Witz nicht mehr gewohnt. 

Schärenküste zurück in Schweden
Schärenküste zurück in Schweden
Die Überfahrt war wieder absolut einwandfrei. Unser Schiff, die Gotland zwar viel älter als die Visborg vom Hinweg-6 Monate gegen 16 Jahre- aber gepflegt, die Haustierlounge integriert in die erste Klasse ! Sehr wenig belegt, nur 350 Passagiere bei einer Kapazität von 1500, super Service, zB ein Kaffee mit Free refill für 2,5€, oder auch der problemlose Check in ohne Papier: zum Zeitpunkt des Check in kommt eine SMS mit link zum Bordticket, das besteht aus einem QR Code-kontrolliert aber niemand.
Vimmerby ist Astrid Lindgrens Geburtsort, also wird besichtigt.
Auf alle Fälle sind hier auf einmal wieder 80% der Touristen deutsch, auf Gotland waren wir schon Exoten. 
Das Geburtshaus, samt Gärten etc. ist wie auf  den Fotos zu sehen sehr interessant gestaltet und beschreibt ihren Lebensweg.
Besichtigung Nummer 1:
Die Åbro Brauerei, Schwedens älteste Brauerei in privater Hand. Wunderbares und quasi neues Brauhaus mit einer wirklich schönen Schaubrauerei, denke Craftbiere und Handabfüllungen. Ein Restaurant im englischen Pubstil-klasse ! Würden ja gerne Bier zum probieren kaufen denn zum hier trinken ist der frühe Vormittag nicht optimal, aber leider ist das verboten in Schweden, nicht mal die Brauerei selbst darf ihr Bier verkaufen, richtiges Bier gibts nur im staatlichen Alkoholladen-was ein Schwachsinn.
Besichtigung Nummer 2:
Katthult, der Bauernhof auf dem „Michel aus Lönneberga“ gedreht wurde. Seit dem unverändert und bewohnt. Irgendwo in der völligen Prärie, absolut authentisch, wirklich klasse. Die Schnitzfiguren sind noch da -festgeschraubt😜-, der Fahnenmast umd die Inneneinrichtung , alles wie im Film. 
Wanderung durch das Norra Svills Naturreservat:
Der Parkplatz ist mitten im Wald am Ende einer kilometerlangen Schotterpiste. Die Rund-Wanderung führt über Wurzeln und Steine durch dieses unberührte Waldgebiet mit unendlich viel Moos, Findlingen, Moor, Seen und Pilzen-leider nur 3 Pfifferlinge gefunden- zum Aussichtspunkt über noch mehr Wald, Wurzeln, Steine...hier gibt es auch eine Grillstelle: meine Grillstelle für heute-hier bleiben wir!
Volles Programm heute mit so vielen Eindrücken...im Vergleich zu Gotland aber auch wahnsinnig viele Touristen...bisschen zuviele...wären wir aus Deutschland direkt hier angekommen empfänden wir das bestimmt nicht so extrem. Auf dem Parkplatz heute im Naturreservat waren 5-6 Wohnmobile und 20 PKW...
Selten so gut gesmoked wie heute, tolles Grillaroma durch leichtes Tannenholz und zum Schluss noch mit frischer Heide/Erika abgeflamed. Ein Traum!
Stellplatz heute bisschen einsamer...
Weiter Richtung Nordwest zur ältesten Eiche Schwedens mit über 1000 Jahren, sieht man ihr leider auch an...
...nur noch ein grüner Ast
...nur noch ein grüner Ast
Südschwedens bedeutenstes Naturphänomen ist die Skurugata, eine Schlucht mit dem dahinter liegenden Skuruhatt, einem 337 Meter hohen Berggipfel mit Ausblick.
Die Schlucht beeindruckt mit ihren nahezu senkrechten Wänden, der Ausblick vom Berg ist eben auf den Wald drumrum.
Wieder Pilze ohne Ende, Zum Abendessen müssen die kritisch geprüften und wenigen 100%igen Steinpilze ausreichen, paar Pfifferlinge werden sich auch zu den Nudeln gesellen. Vermutlich hatten wir eine richtig gute Portion gesammelt, aber nur bei beidiger & voller Zustimmung werden Pilze verarbeitet, sowieso nur die 2 Sorten. Steinpilz ist ja nur ein Oberbegriff und die hier ansässigen sind vermutlich die einfach ein wenig braunere Gattungen als bei uns. Ein paar entsprechen aber völlig den aus Würzbach bekannten-zum Glück!
Eksjö wartet mit 60 alten Holzhäusern auf-Rekord in Schweden aufgrund der früheren, häufigen Feuern-aber mit keinen Übernachtungsplätzen für uns-wir gondeln weiter bis Huskvarna am Vättern, demzweitgrößten See Schwedens. Stellplatz am Ufer mit Fischerkaden hinter uns.
Eksjö
Eksjö
Huskvarna ist nur ein Stadtteil von Jönköping, dazu unser erster Tag mit schlechtem Wetter-Nieselpiss- also Stadtbesichtigung. Schöne Stadt, die erste richtige seit Rostock, mit Streichholzmuseum undsehr vielen Studenten in dubiosen Abschlussbekleidungen.
Ab morgen gibts Badewetter, also fahren wir heute schonmal im Regen zur Badestelle vor dem Sandwerk-Sand ohne Ende & das Wetter klart wie versprochen auf. Das Wochenende kann kommen!
Der Vättern-direkt vor uns die Insel
Der Vättern-direkt vor uns die Insel
Wetter wird wieder besser ☀️
Wetter wird wieder besser ☀️
Samstah, 24. August passiert eigentlich nichts-sondeln, sehr erfolgreich im Vergleich zur Pilzsuche: 8 Münzen mit geringem Wert, 1 „Golddollar“ einer schwedischen Westernstadt, ein Ring und eine Kette-beides Modeschmuck- und ein tolles Edelstahl Opinel mit Sondergriff in schwarz. Ich bin zufrieden.

Abendstimmung am Vättern
Abendstimmung am Vättern
Sonntag wird gechilled, mittags einen Zwetschenkuchen auf dem Gasgrill gebacken-gar nicht schlecht geworden.
Sonntagsstimmung
Sonntagsstimmung
Zwetschgenkuchen
Zwetschgenkuchen
Montag, Weiterreise: Beginnt mit einer Enttäuschung und endet auf Torsö.
Als erstes wollten wir heute ja auf die nahegelegene Bisonfarm, die hat aber leider montags Ruhetag 🙄 und ab heute saisonal geschlossen 🙄🙄ab heute!!!
Tagesetappe 2 ist die Festung von Karlsborg: aktive Kaserne für 9000 Soldaten. Wäre nicht allzu spannend geworden wenn heute nicht Fernsehaufnahmen für das schwedische „Bares für Rares“stattfindenwürden. Es ist die Hölle los und hunderte von Schweden garen in der Hitze in ewigen Schlangen mit ihren Antiquitäten. Die Meisten haben Campinghocker und Sonnenschirme dabei-heute dringendnötig!
Für uns ist Karlsborg auch der Anfang vom Göta-Kanal, Ost-West Küstenverbindung durch die 2 Seen Vättern und Vännern, der ist 11 mal so groß wie der Bodensee und eigentlich der größteSeeEuropas,eigentlich.
Der Kanal ist entgegen der Erwartung sehr schnuckelig und schmal. Garkein Nord-Ostseekanal sondern für private, kleine Bootchen gedacht.
Göta Kanal
Göta Kanal
An der ältesten Schleuse Schwedens ist auch Forsviks Bruk, eine ehemalige Industrie für Dampfboote, Guß und Papier, dazu eine Getreidemühle. Alles ist besichtigbar und superinteressant-toll !
Sogar mit Hund-Luzi darf mit, was für uns schon super ist da wir normalerweise alles nacheinander besuchen. 
Hier wurde Eisen gegossen, Bronze, Dampfmaschinen gebaut und inzwischen ist in der alten Putzerei eine Bühne mit Sitzarena für Kleinkunst. Imposant !
Stellplatzmässig siehts am Kanal für uns schlecht aus, alles ist kommerziell genutzt und 20€ aufwärts nur fürs parken sparen wir uns zumal der Blick auf den Kanal mangels Boote nicht unbedingt durch Spannung entschädigt. Über eine Brücke gehts auf die Insel Torsö bis ans Ende zur Fähren ach Brommö-hier ist Ende für Autos und für uns heute auch, unsere erste Nacht auf dem Vänernsee.
Blick von Tormsö nach Brommö
Blick von Tormsö nach Brommö
Oben sieht man schön den Fährhafen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück-wie immer- erwandern wir heute die Insel mit ihrer Schärenküste, sehr viel Heide, riesigen und massigen Preiselbeeren und Heidelbeeren. 
Mittags kurz nach Mariestad und noch bisschen weiter bis zum Stellplatz an einer historischen Steinhauerei am Ufer des Vänern. 
Stellplatz auf der Steinhauerei
Stellplatz auf der Steinhauerei
Schwere Gewitter auf dem See wecken uns heute schon und werden uns bis ans Meer den ganzen Tag begleiten.
Zwischenstop in Trollhättan um die imposanten Wasserfälle zu sehen...die Stadt besteht nur aus Wasser, hier am Kanal zwischen dem Vänern See und dem Karrgatt -dem Wasserweg zwischen Dänemark und Schweden-, alles boller Kanäle wie gesagt, Wasserkraftwerken und Wasser vom Himmel..in einer kurzen Gewitterpause schauen wir uns um-beeindruckend!
Endstation heute ist ein kleiner Stellplatz am Hafen in Uddevalla. Ausblick auf Schäreninseln &&& Wetter wird auch besser, zumindest regnets nicht mehr!
Gaaaanz links unser Womo
Gaaaanz links unser Womo
Sprungbrett auf unserer Insel
Sprungbrett auf unserer Insel
Smögen liegt einfach traumhaft auf der rechten Seite im Bild , links Kungshamn
Unser Sighseeingausflug führt uns heute nach Smögen-eine Ortschaft auf den Schären mit vielen kleinen Häusschen, großen Schiffen und Fischfang. Mit den hier abgefragten Preisen für einallgegenwärtiges Shrimpsandwich von ca 15,-€ können wir uns egal wie gut es aussieht trotzdem nicht anfreunden, retour gehts per Inselhopping mit Fähre Nummer 6,7 und 8 in diesem Urlaub bis nachStora Schießmichtot.
Enge Hauptstraßen münden in riesige Brücken über den Sund...von tiefster Provinz auf den Inselchen zu großen Städten am Ufer. 
Jetzt beginnt unser Heimweg die für Schweden dicht bewohnte Westküste runter bis zu unserem Fährhafen Trelleborg. Dienstag morgen geht unsere Fähre zurück nach Rostock und Donnerstag Abend ist bereits das DV wieder geöffnet-bisschen enger Zeitplan aber das passt schon!
Um Göteburg drumrum, in allen Stellplatzbeschreibungen wird gewarnt vor Wohnmobilaufbrüchen-hatten wir damals in Barcelona auch nicht geglaubt und wurden eines besseren belehrt- außerdem hatten wir die Stadt schon auf dem Weg ans Nordkap besichtigt, nach kurz vor Varberg : Strandparkplatz, ganz allein, sondeln bzw. stricken, gut ist.
Massig Feuerquallen sind am Strand und Luzi hat jetzt ne Rettungsweste !
Abends grillen wir ein Flintastek, eine schwedische Grillspezialität: Riesige Schweinebeinscheibe-lekka !
Morgens wecken uns quasi hunderte von Menschen die genau einen Meter vor unserem Wohnmobil eine Art Checkpoint für einen Geländelauf samt Flaggen, Zelten, Messstation &&& aufbauen. Wir ziehen ein paar Meter um.
Irgendwie ziehen wir Veranstaltungen vor unserer Nase magisch an: vor zwei Tagen in weißichschonnichtmehr war der Umkehrpunkt einer Segelregatta auch direkt vor uns, samt Schiedsrichter, der mit seiner Starenschreckpistole Luzi einen stressigen Frühabend unter dem Esstisch bescherte, die Arme.
In Halmstadt werden heute die neuen Studenten traditionell begrüßt: Mit einer Art Floss muss der Fluss überquert werden auf dessen gegenüber liegenden Ufer die verschiedenen Verbindungen in ihren bunten Overalls warten und natürlich trinken 😜
Mellbystrand ist einfach traumhaft und man darf den kilometerlangen Strand befahren. Camping verboten aber parken erlaubt. Leider soll morgen das Wetter umschwenken und Regen ist ab morgen angesagt: Wir warten und hoffen 
Hoffen hat nichts gebracht, das Wetter ist be...schlecht. Die ganze Nacht ein Megagewitter direkt über uns und tagsüber viel Regen und Sturm. Wir machen es uns im Wohnmobil gemütlich. Schweden verabschiedet uns mit vielen Wellen und Wind.
Der Sonnenuntergang gestern war dafür umso besser!
Trelleborg: Start und Ende unserer Tour durch Schweden und Gotland, viel tolle Natur, interessante Kultur und viiiiiel Ruhe, teilweise bisschen zu ruhig aber alles in allem eine tolle Reise gewesen.Bis auf die letzten durchwachsenen 3-4 Tage war auch das Wetter traumhaft, nicht so extrem warm sondern immer zum Wohlfühlen-man hätte immer baden können jedoch war das Meer auch fast immer sehr algig,leider. Nicht schmutzig, das gibts in Schweden sowieso nicht, aber Ostsee halt. Klischee erfüllt. 
In Trelleborg zieht Sturm heran
In Trelleborg zieht Sturm heran
Morgen früh geht unsere Fähre nach Rostock zurück und um 13:30 sollten wir da anlanden. Heute Abend gibts schwedische Shrimpssandwiches und heimischen Wiskeyschimmelkäse als Nachtisch. 
Abschließend zur Heimreise bleibt zu sagen: Die Fährpassage war trotz Sturm sehr angenehm, die Hundelounge bekackt wie auf dem Hinweg...aber will man bei einem Ticket für 2 Personen, 1 Hund und ein Wohnmobil bis 8 Meter für 57,-€ all inclusive meckern ? Bisschen vielleicht 😜
So wenig auf dem Schiff los war dank Nachsaison so viel ist auf der A7 los-der reine Wahnsinn, nach einer sehr angenehmen Nacht in Walsrode vor dem Weltvogelpark ist der Heimweg purer Stress von Baustelle zu Baustelle-nie wieder A7 ! Nur noch via Berlin da hoch ! Unser gut gemeinter Rat ! Abends um halb 8 sind wir nach 580 Kilometern wieder zu Hause!